DOCUMENTA KASSEL 16/06-23/09 2007



Maria Bartuszová

Untitled
Skulptur 1970-1987


© Anna Bartuszová, K_ice

*1936 in Prag (CZ), 1996 in Koice (SK)
In den sinnlich abstrakten Skulpturen von Mária Bartuszová sind organische Formen und geistige Dimensionen in eine harte Fassung aus Gips gebracht. Natürliche Prozesse, der psychologische Ausdruck der Formen, der Zusammenprall verschiedener Materialien, das Taktile, Volumen und Gewicht, das Aufbrechen von Form und Raum sind wiederkehrende Aspekte ihres Werks.

Bartuszová goss bevorzugt Gummiformen wie z.B. Ballons in Gips. Die weißen skulpturalen Zellen sind rund und weich. Mit den 1970er Jahren spitzte sich der Zusammenprall verschiedenartiger Elemente und Materialien zu: ausgehöhlte, durchbohrte, aufgebrochene, zerbrechliche und nach innen gekehrte Formen. Mitte der 1980er Jahre entstanden zerbrechliche, hohle, eierförmige Skulpturen, die sich aus der Form eines Ballons ergaben und die immer wieder abgeschnürt wurden, sodass ein einheitlich geschlossenes Werk zerbricht.