DOCUMENTA KASSEL 16/06-23/09 2007


Liebe SchülerInnen, liebe LehrerInnen, liebe KunstvermittlerInnen,

auf den folgenden Seiten hat das Team aus dem Vermittlungsbüro eine Reihe von Materialien zusammengestellt, die dazu dienen, sich mit der documenta 12 auseinanderzusetzen.
Wir haben darauf geachtet, die verschiedenen KünstlerInnen in eine mögliche Struktur zu bringen. Dies ist nur eine Hilfe und wir gehen davon aus, dass es diese Zusammenhänge nicht wirklich gibt. Es könnte auch anders sein.
Diese verschiedenen thematischen Schwerpunkte stehen auch im Materialpool zum Download zur Verfügung und werden im Folgenden kurz beschrieben:

Die Migration der Form(en)
Die Ausstellung als Medium

Grün oder so

Besonders freuen würden wir uns über Zusendungen von Dokumentationen der gemachten Arbeitsprozesse oder mit eigenen thematischen Schwerpunkten. Bitte beachten: Aus Kostengründen können wir leider keine Rücksendungen übernehmen.

Herzliche Grüße,
das Vermittlungs-Team

Das Vermittlungs-Team der documenta 12
Friedrichsplatz 18
34117 Kassel
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Hinweise zu den Unterrichtsmaterialien:

Die Migration der Form(en)
Eine Ausstellung machen, heißt visuell zu argumentieren und Korrespondenzen oder Familienähnlichkeiten sichtbar zu machen. Die Migration einer Form lässt sich historisch und ästhetisch betrachten und beschreibt zugleich die Methode der Ausstellung, formale Beziehungen und Verknüpfungen zwischen Arbeiten herzustellen und so auch Bedeutungen neu zu verteilen und zu erzeugen.
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Die Ausstellung als Medium

Eine Ausstellung ist nicht bloß eine Vitrine, sondern der Ort, an dem neue Beziehungen hergestellt werden und sich Öffentlichkeit bildet. Die documenta 12 versteht die Ausstellung als ein Laboratorium, das Formen der Verbundenheit, einen Raum des Miteinander herstellt, ausstellt und herausstellt. Es geht auch darum, dass die BesucherInnen das Gesehene in Bezug auf ihr eigenes Hier und Jetzt erkennen und produktiv machen.
Es reicht durchaus schon eine präzise tänzerische Geste und die BesucherInnen können gar nicht anders, als sich bewegen zu lassen, zu interagieren, die eigene Position wahrzunehmen, die Bewegungen der TänzerInnen im Ausstellungsraum aufzunehmen. Sie bewegen sich in einem gemeinsamen Medium, der Ausstellung. Diesen Möglichkeitsraum öffnet Trisha Brown.
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Grün oder so ...

Die Ausstellung und die einzelnen Gebäude stellen stets exemplarische Beziehungen her. Arbeiten sind räumlich lose miteinander verbunden und sensibilisieren für mögliche Einsichten und Aussichten. Es ist an den BetrachterInnen, Verantwortung für das Gesehene zu übernehmen, Sehflächen neu anzuordnen und Bedeutung zu erzeugen.
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Das gesamte Unterrichtsmaterial können Sie hier downloaden:
pdf Migration der Form(en) 9 MB
pdf Ausstellung als Medium 9 MB
pdf Grün oder so... 9 MB